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Künstler:innen

Christopher Jepson

Cello

Nachdem er sein Studium an der renommierten Hochschule für Musik „Hanns Eisler" in Berlin abgeschlossen hatte, verbrachte Christopher zwei Jahre im Violoncello-Register des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin. Anschliessend übernahm er die Stelle des 2. Solo-Cellos im Sinfonieorchester Basel, und seit 2011 ist er 1. Solo-Cello des Gstaad Menuhin Festival Orchestra. Er wird regelmässig als Gast-Solocellist von Orchestern weltweit eingeladen, und im Sommer 2024 spielte er die Rokoko-Variationen als Solist beim Gstaad Menuhin Festival. Kammermusik ist eine der grössten Leidenschaften von Christopher. Er gibt regelmäßig Duo-Rezitale mit Klavier und war sieben Jahre lang Cellist des Amar Streichquartetts Schweiz. Er wird regelmässig zu Kammermusikfestivals eingeladen, wo er mit zahlreichen international renommierten Künstlern zusammenarbeitet. Zuletzt trat er sowohl als Solist als auch als Kammermusiker beim Festival Klassiek in Zeeland auf. Als Pädagoge wird Christopher als Cello-Professor beim British Isles Music Festival in England eingeladen, wo er auch dem Vorstand angehört. Neben seinem Privatunterricht hat er Meisterkurse an der China Conservatory of Music in Peking und der Universidad de Santiago in Chile gegeben und wurde zudem eingeladen, das Asian Youth Orchestra zu betreuen. Christopher ist Gründer und Leiter von Rhein Klassik, einer Initiative, die während der COVID-Pandemie ins Leben gerufen wurde, um freischaffende und aufstrebende Musikerinnen und Musiker in der Schweiz zu unterstützen – insbesondere jene in finanziellen Schwierigkeiten – indem Auftrittsmöglichkeiten geschaffen und eine lebendige musikalische Gemeinschaft gefördert werden.

Olivier Carillier

Viola

Olivier Carillier wurde 1994 in Frankreich geboren und begann im Alter von fünf Jahren mit dem Violinstudium in Toulouse. Ab 2012 studierte er an der Hochschule für Musik in Basel, wo er 2017 seinen Master in Violine bei Raphaël Oleg und 2020 seinen Master in Viola bei Silvia Simionescu erwarb. 2021 war er stellvertretender Solo-Bratschist des Sinfonieorchesters St.Gallen und seit 2022 ist er Solo-Bratschist des Sinfonieorchesters Basel. Er wird regelmässig als Solobratschist vom Tonhalle-Orchester Zürich und vom Orchestre National du Capitole de Toulouse eingeladen. Ausserdem tritt er als Solist in Begleitung von Orchestern wie dem Collegium Basel oder dem Orchestre de la Ville de Delémont auf. Olivier ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe für Solo und Kammermusik in Frankreich, Italien, Ungarn, Polen, und der Schweiz. 2019 gewann er den 1. Preis des Wettbewerbs der „Marianne und Curt Dienemann Stiftung “ (Luzern) und zwei mal war er Preisträger des "Rahn Kulturfonds" (Zürich, 2019 und 2020). Er spielt bei verschiedenen Festivals, insbesondere beim Mizmorim Festival (Basel) von 2019 bis 2021 und beim Gstaad Menuhin Festival, an dem er seit 2022 regelmässig teilnimmt. Er arbeitet zusammen mit namhaften Künstlern wie dem Gringolts Quartett und dem Doric Quartet. 2019 wurde er von Letzterem zum Festival Mendelssohn in Mull (Schottland) eingeladen.

Alberto Colmune

Clarinet

Alberto Culmone ist Soloklarinettist des Sinfonieorchesters Basel. Seine professionelle Laufbahn begann er bereits im Alter von 20 Jahren als Erster Klarinettist des Berner Symphonieorchesters. Als gefragter Gastmusiker wird er regelmässig als Soloklarinettist von renommierten Orchestern eingeladen, darunter die Orquesta Sinfónica de Madrid, die Festival Strings Lucerne sowie das Tonhalle-Orchester Zürich. Diese Engagements führten ihn in einige der bedeutendsten Konzertsäle weltweit, wie die Suntory Hall in Tokio, das Seoul Arts Center, den Musikverein Wien, das Rudolfinum Prag, das KKL Luzern und das Teatro Real in Madrid. Parallel zu seiner Orchesterkarriere wurde er im Alter von 25 Jahren zum Dozenten für Orchesterstudien an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) berufen und gehört damit zu den jüngsten Musikern, die eine solche Position innehatten. Ein zentraler Bestandteil seiner künstlerischen Tätigkeit ist die Pädagogik. Seine Unterrichtstätigkeit umfasst alle Ausbildungsstufen – von der grundlegenden Ausbildung bis hin zur gezielten Vorbereitung auf eine professionelle Orchesterlaufbahn. Neben seiner Tätigkeit an der ZHdK wird er regelmässig von internationalen Institutionen und Festivals innerhalb und ausserhalb der Schweiz eingeladen, Meisterkurse zu geben und junge Musiker zu begleiten. Geboren in Palermo, begann Culmone seine musikalische Ausbildung früh unter der Anleitung seines Vaters. Er absolvierte sein Studium am Konservatorium in Palermo, wo er den Master in Klarinette mit Auszeichnung (cum laude) und besonderer Erwähnung abschloss. Seine künstlerische Entwicklung wurde zudem durch die Teilnahme an internationalen Akademien wie Ticino Musica, Musica Riva Festival und der Académie Musicale de Villecroze geprägt. Neben seiner Orchester- und Lehrtätigkeit ist Culmone auch als Solist und Kammermusiker aktiv. Er gewann über 20 internationale Wettbewerbe in ganz Europa, was zu zahlreichen Engagements als Solist mit Orchestern sowie in verschiedenen kammermusikalischen Formationen führte.

Vincent Brunel

Violin

Vincent Brunel ist Mitglied des Sinfonieorchesters Basel. Seine vielfältige künstlerische Tätigkeit umfasst eine breite Palette von Musikstilen. Seine Ausbildung hat er bei Gyula Stuller am Konservatorium Lausanne abgeschlossen, und er wurde von Pavel Vernikov und Gabor Takacs unterrichtet. Weiterhin hat er unter Dirigenten wie Simon Rattle, Colin Davis und Herbert Blomstedt gespielt. Im Jahr 2011 erhielt er die Unterstützung der Nicati de Luze Stiftung. Als leidenschaftlicher Kammermusiker gründete er 2009 das Trio Nuori, mit dem er regelmässig auftritt und zwei von Kritikern gelobte CDs beim Label Ligia aufgenommen hat – Castillon im Jahr 2013 und Renié im Jahr 2018. Inspiriert von Persönlichkeiten wie Ivry Gitlis und Gilles Apap wandte er sich schon früh der traditionellen Musik, dem Jazz und der Improvisation zu und teilte seine Musik mit Künstlern aus aller Welt. Unterwegs in der Bal Folk Szene und bei irischen Sessions erweitert er gerne sein musikalisches Können, und er lernte bei Mukesh Jadav und Nicolas Delaigue auch die indische Musik kennen, sowie die Mandinka-Musik während seiner Aufenthalte in Mali und Burkina Faso. Neben seiner Tätigkeit als klassischer Musiker tritt er an der Seite von Musikern aus verschiedenen Bereichen auf, wie Jérémy Bruyère, Gilles Apap, Alexandra Bellon, Michael Zisman, Josep-Oriol Miro, Luca Fiorini, Sarah Chaksad, Quirill, Zoë Conway und Adama Koeta. Er ist seit 2022 mitglied des jazz ensemble Kaleidoscope String Quartet. In der Folkszene tritt er europaweit mit den Gruppen La Bonne Soupe!, Quirill und Vince und dem Duo Brunel + Miró auf – mit dem er 2024 das Album Premier Soleil aufnahm. Neugierig und offen für andere künstlerische Welten, arbeitet er mit den Tänzern des Ballett Basel zusammen und nahm an den Produktionen Robin Hood und Peer Gynt teil, wobei er unter der Leitung des Choreografen Johan Ingmer auf der Bühne Violine, Viola und Hardanger Fidel (traditionelle norwegische Violine) spielte. Er wird regelmässig eingeladen, mit der Geneva Camerata aufzutreten und nimmt an den Tourneen der Shows Revolta und Dance of the sun teil, die auswendig gespielt und choreografiert sind. Im Jahr 2021 nahm er mit der Cellistin Aude Pivôt die Filmmusik für Gaïa auf, eine Ausstellung des bildenden Künstlers Julien Salaud im Musée Mandet in Riom. Seit 2021 unterrichtet er irische Musik an der Musik Akademie Basel. Er wird regelmäßig eingeladen, Meisterkurse zu geben, bei denen er Brücken zwischen klassischer und traditioneller Musik schlägt und den Schülern Chop-Technik und Improvisation beibringt. Seit 2025 tritt er in der Schweiz mit dem Verein Kultur am Bettrand auf, der Menschen, die nicht in Konzertsäle gehen können, einen Zugang zur Kultur bietet. Er spielt eine Violine von Patrick Robin sowie ein Quinton mit sympathischen Saiten von Timothée Jean.

Friederike Starkloff

Violin

Friederike Starkloff zählt zu den herausragendsten Geigerinnen ihrer Generation, bekannt für ihr tiefgründiges und facettenreiches Spiel. Geboren 1990 in Chemnitz, begann sie im Alter von fünf Jahren ihre Ausbildung bei Wolfgang Marschner und Ariane Mathäus an der Pflüger-Stiftung in Freiburg. Später studierte sie bei Rainer Kussmaul in Freiburg sowie bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, wo sie von 2017 bis 2022 als deren Assistentin tätig war. Im Laufe ihrer Karriere konnte Friederike Starkloff zahlreiche Erfolge bei renommierten internationalen Wettbewerben verzeichnen. So erhielt sie 2009 den zweiten Preis beim 7. Internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart in Augsburg, was den Weg für ihre Debüt-CD mit José Gallardo und Mozarts Violinsonaten ebnete. Weitere bedeutende Auszeichnungen folgten: der dritte Preis beim VII. Internationalen Johann-Sebastian-Bach Wettbewerb in Leipzig (2010), der dritte Preis beim Long-Thibaud-Crespin Wettbewerb in Paris (2014) sowie der dritte Preis beim Jean Sibelius Wettbewerb in Helsinki (2015). Zweitausendsiebzehn nahm sie gemeinsam mit der Geigerin Myvanwy Ella Penny eine CD mit Geigen-Duos von Eugène Ysaÿe und Wolfgang Marschner auf. Mit 24 Jahren wurde sie die jüngste Konzertmeisterin eines deutschen Rundfunkorchesters, als sie diese Position bei der NDR Radiophilharmonie Hannover übernahm. Seit der Saison 2023/24 setzt sie ihre Laufbahn als erste Konzertmeisterin des Sinfonieorchesters Basel fort. Neben ihren Orchesterverpflichtungen tritt sie regelmäßig als Solistin auf und ist eine gefragte Kammermusikerin, die mit Künstlern wie Markus Becker, Jan Vogler, Leonid Gorokhov, Daniel Schnyder und Gerrit Zitterbart auftritt. Ihre neueste CD, 2023 bei Genuin Classics veröffentlicht, mit Sonaten von Schulhoff, Janáček, Debussy und Antheil, wurde von der Fachpresse hoch gelobt. Seit Oktober 2024 leitet Friederike Starkloff als Professorin für Violine eine eigene Klasse an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Ab September 2026 wechselt sie in gleicher Funktion an die HSLU Luzern Musik. Sie spielt eine Geige von Meike Finckh aus dem Jahr 2021, sowie eine Geige von Julia Maria Pasch aus dem Jahr 2025.

Hegar Trio

Das Hegar Trio, benannt nach dem Gründer und ersten Dirigenten des Tonhalle- Orchesters Zürich, vereint den Geiger George Cosmin Banica, den Cellisten Paul Handschke und den Pianisten Benjamin Engeli. Das Ensemble entstand 2022 aus dem gemeinsamen Wunsch, das Repertoire für Klaviertrio frei und authentisch zu erkunden – ohne stilistische Einschränkungen. Offen für das gesamte Spektrum der Kammermusik – von Klassik bis zur Spätromantik, und vom Impressionismus bis zu zeitgenössischer Musik – gestaltet das Hegar Trio flexible Programme, die sich dem jeweiligen künstlerischen Kontext und Publikum anpassen. Die Mitglieder des Trios sind tief in der Schweizer Musikszene verwurzelt. George Cosmin Banica ist stellvertretender Konzertmeister des Tonhalle-Orchester Zürich, während Paul Handschke als Solocellist in diesem renommierten Orchester tätig ist. Pianist Benjamin Engeli ist ein international gefragter Solist und Kammermusiker. Zu dritt führt ihre kraftvolle und einfühlsame Musizierweise zu einer bemerkenswerten Balance zwischen individueller Virtuosität und harmonischem Zusammenspiel. Verbunden durch eine natürliche künstlerische Affinität und die Freude am musikalischen Dialog, präsentiert das Hegar Trio lebendige und unmittelbare Interpretationen des Klaviertrio-Repertoires. www.hegartrio.com

Milena Marena

Cello

Milena Umiglia-Marena wurde in eine musikalische Familie geboren und erhielt von ihrer Mutter ihren ersten Cellounterricht. Im Alter von 10 Jahren begann sie bei Rafael Rosenfeld zu studieren und blieb bis zum Erhalt ihres Bachelor-Abschlusses an der Musikhochschule Basel im Jahr 2018 bei ihm. Seitdem setzte sie ihr Studium bei Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste fort. Sie hat verschiedene Preise und Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben gewonnen, darunter die Murten Classics Cello Competition (2018), Schenk Solistenwettbewerb (2021), Kiwanis Solistenwettbewerb in Zürich (2023), Wiener Akademie für Klassische Musik (2023), 19. Internationaler Musikwettbewerb Padua (2023), Internationaler Wettbewerb Wiener Neujahrskonzert (2023) und Slava Internationaler Cello-Wettbewerb (2023). Sie erhielt Stipendien von der Friedl Wald Foundation, der Aebi-Luthy Stiftung und dem International Lyceum Club Zürich. Sie nahm an Meisterkursen bei renommierten Cellisten wie David Geringas, Wolfgang Emanuel Schmidt, Peter Bruns, Maximilian Hornung und Reinhard Latzko sowie bei Kammermusiklehrern wie Eberhardt Feltz und Robert Levin teil. Sie hatte die Gelegenheit, mit Kammermusikpartnern wie Julia Fischer, Alexander Sitkovetsky, Nils Mönkemeyer, Dima Smirnov, Benjamin Engeli und Fabio di Casola zu spielen. Sie gewann den zweiten Preis beim Schweizer Kammermusikwettbewerb Orpheus sowie den ersten Preis beim Kiwanis-Kammermusikwettbewerb in Zürich und war 2022 mit dem Modulor-Streichquartett Finalistin des Young Credit Suisse-Wettbewerbs. Tonhalle-Orchester Zürich im Jahr 2021. Milena trat als Solistin in der Schweiz, Argentinien, Italien und Spanien mit verschiedenen Orchestern auf, darunter das Neue Orchester Basel, das Collegium Musicum Zug, das Argovia Philharmonic Orchestra, das Jugend-Sinfonieorchester der Zentralschweiz, das Orchestra di Padova e del Veneto, das Ensemble Kuraia, das Slowakische Kammerorchester sowie mit Musikern des Opernhauses Zürich. Sie erreichte die Endrunde für die Stelle als Solocellistin beim Tonhalle-Orchester Zürich im Jahr 2021.

Thomas Grossenbacher

Cello

Thomas Grossenbacher war über 26 Jahre Erster Solocellist im Tonhalle Orchester Zürich und übt eine rege Konzerttätigkeit aus. Als Kammermusiker und Solist musiziert er in Europa, USA, Taiwan und Japan. Seine CD-Einspielungen, insbesondere “Don Quixote“ (Arte Nova) von Richard Strauss mit dem Tonhalle Orchester Zürich unter der Leitung von David Zinman, fanden grosse internationale Beachtung. Als Professor an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) ist Thomas Grossenbacher ebenfalls sehr engagiert. Manche seiner ehemaligen Studenten sind Preisträger internationaler Wettbewerbe, besetzen exponierte Positionen in namhaften Kammermusikformationen und renommierten Sinfonieorchestern oder sind als Solisten tätig. Thomas Grossenbachers Lehrer waren Tatjana Valleise, Mischa Frey, Claude Starck und David Geringas.

Fabio Di Càsola

Clarinet

Fabio Di Càsola wurde in Lugano geboren. Er ist Soloklarinettist des Schweizer Nationalorchesters. 1990 gewann er den ersten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf (CIEM). Im Bereich der zeitgenössischen Musik wurde er mit dem «Prix Suisse» und dem «Prix Patek Philippe» ausgezeichnet. Zudem gewann er den ersten Preis beim Wettbewerb in Stresa. Eine Fachjury und das Publikum wählten ihn zum Schweizer Musiker des Jahres 1998. Von 1990 bis 2010 war er Soloklarinettist des Orchesters «Musikkollegium Winterthur». Seit 1991 ist er Professor für Klarinette und Kammermusik an der Zürcher Hochschule der Künste. Er unterrichtet in Englisch, Französisch, Deutsch und Italienisch. Di Càsola gründete 2006 das Kammermusikfestival «klang» und ist seither dessen künstlerischer Leiter. Fabio Di Càsola ist Mitglied und Mitbegründer des «Ensemble Kandinsky» sowie des Bläserquintetts «Swiss.5». Die meisten seiner CDs erschienen bei Sony Classical.

Turicum String Quartet

Violin, Violin, Viola, Cello

Das Streichquartett wurde im Jahr 2021 an der Zürcher Hochschule der Künste gegründet. Bereits einige Monate später wurde es mit einem Kiwanis-Musikpreis ausgezeichnet. Höhepunkte seither waren das Debüt in der Tonhalle Zürich, Konzerte am Mizmorim Festival mit dem renommierten Gringolts Quartett und eine Konzertreihe für Villa Musica in Deutschland. 2024 war das Turicum Quartett „Quartet in Residence“ beim Ticino Musica Festival. Das Turicum-Quartett gewann den zweiten Preis des Internationalen Karol-Szymanowski-Wettbewerbs. Der Auftritt des Quartetts wurde von Medici TV weltweit per Livestream übertragen und erschien in The Strad und auf The Violin Channel.

Mila Krasnyuk

Bratsche

Aufgewachsen in einer Musikerfamilie in Uzhgorod (Ukraine), begann Mila Krasnyuk im Alter von vier Jahren mit dem Geigen- und Klavierspiel und trat bereits fünf Jahre später erstmals als Solistin mit dem Lviv Virtuosos Academic Chamber Orchestra in der Philharmonie Lwiw auf. In den folgenden Jahren gewann sie mehrere internationale Wettbewerbe, was zu Konzerten in der Ukraine, aber auch in den USA, in ganz Europa und Südamerika führte. Nach ihrer Ausbildung am Krushelnytska-Musikgymnasium in Lwiw zog sie nach Köln, um bei Ariadne Daskalakis einen Bachelor-Abschluss im Fach Violine zu erlangen. Die Wärme und Tiefe des Bratschenklangs faszinierten sie schon immer, sodass sie 2015 ein zweites Bachelorstudium an der Musikhochschule Detmold mit dem Hauptfach Bratsche begann. Während dieser Zeit gewann sie zweimal den Ayrun Kammermusikwettbewerb. In zahlreichen Meisterkursen liess sie sich u.a. von Leonidas Kavakos, Hariolf Schlichtig, Lawrence Power, Lars Anders Tomter, Garth Knox, Helmut Lachenmann und Nils Mönkemeyer inspirieren. Mila wird häufig zu Kammermusikfestivals eingeladen und spielt u.a. mit so inspirierenden Künstler*innen wie Guy Braunstein, Natalia Prishchepenko, Alena Baeva, Thomas Grossenbacher, Franz Bartolomey, Matan Porat, Claudio Bohorquez und Sunwook Kim. Zudem spielt sie regelmässig im Orchester des Opernhaus Zürich und leitete die Bratschengruppe des Orchesters der Tonhalle St. Gallen bei den Festspielen 2022. Mit dem von Paavo Järvi gegründeten und geleiteten Estonian Festival Orchestra tourte sie durch ganz Europa. Als leidenschaftliche Kammermusiker ist Mila Gründungsmitglied des Trio Streich, das am DAVOS FESTIVAL 2023 auftrat. Mit dem Modulor Quartet wurde sie zur Teilnahme am Concours de Genève eingeladen, erhielt den Hauptpreis der Dienemann Stiftung 2023 und ist Teil der European Chamber Music Academy. 2021 startete sie ihr eigenes Projekt MUSIC:IN, in dessen Rahmen sie Kommunikationskonzerte in Altersheimen, Hospizen, Kindergärten, Gefängnissen und viele anderen Orte organisiert, an denen Menschen nicht die Möglichkeit haben, hochwertige klassische Musik zu hören. 2023 schloss Mila den Master of Performance an der Zürcher Hochschule der Künste ab und nahm ein Pädagogikstudium bei Patrick Jüdt an der Hochschule der Künste Bern auf. Mit dem Modulor Quartet studiert sie im Masterstudiengang Kammermusik bei Anna Gebert und Reiner Schmidt an der Musikakademie Basel.

Po-Heng Wang

Violin

Po-Heng Wang, geboren 1998 in Hsinchu City, Taiwan, ist ein gefeierter Violinist, der für seine ausdrucksstarken Darbietungen und technische Brillanz bekannt ist. Bereits im Alter von fünf Jahren begann er mit dem Geigenspiel unter Su Huizhen und zeigte schnell aussergewöhnliches Talent. Mit sieben Jahren nahm er an der Internationalen Sommerakademie des Mozarteums in Wien teil, was den Beginn seiner internationalen musikalischen Laufbahn markierte. Wang hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den ersten Preis bei der National Music Competition Kammermusik im Jahr 2016. Als leidenschaftlicher Solist und Kammermusiker trat er in renommierten Konzertsälen und Festivals auf. 2021 gab er ein Duokonzert mit der Pianistin Zuja Huang in der Taipei National Recital Hall. Er wurde mehrfach zum Casalmaggiore International Music Festival (2017, 2019) und zum Allegro Vivo Musikfestival (2021) eingeladen, wo er mit Meistern wie Hu Naiyuan und Andreas Janke arbeitete und in Galakonzerten auftrat. Von 2022 bis 2024 tourte er mit dem Kammerorchester von Taiwan Connection durch Taiwan und erlangte dabei grosse Anerkennung. Seit seinem neunten Lebensjahr sammelt Po-Heng umfangreiche Orchestererfahrung und überzeugt sowohl als Solist als auch als Ensemblemitglied. Seine Interpretationen werden für ihre musikalische Tiefe und emotionale Intensität geschätzt.

Martin Moriarty

Bratsche

Der Bratschist Martin Moriarty ist einer der führenden Musiker Irlands und geniesst eine aktive Karriere als Solist und Kammermusiker im In- und Ausland. Martin Moriarty hat zahlreiche Auszeichnungen und Preise erhalten, darunter den Amsterdam Viola Festival Competition, den Flax Trust Award beim Clandeboye Chamber Music Festival und die Peter Pirazzi Stiftung. Als Solist ist er mit Orchestern wie der Baden-Badener Philharmonie und der Amsterdam Sinfonietta unter Pavel Baleff und Ed Spanjaard aufgetreten. Im April 2022 spielte er die tschechische Erstaufführung des Bratschenkonzerts von James MacMillan mit dem Karlsbader Symphonieorchester unter Marc Kissoczy.

Luke Hsu

Violine

Luke Hsu, Mitbegründer des Tonhain Kollektivs, ist ein weltweit gefragter Geiger und Komponist. Er wird als "eine Klasse für sich, der sein Instrument perfekt beherrscht" (Montreal Gazette) und "geniale Interpretationen" (Le Soir, Brüssel) mit "unbändigem Enthusiasmus" (IndyStar) bietet. Geboren in Shanghai, aufgewachsen in Houston und derzeit in Berlin lebend, kennt Lukes künstlerische Philosophie keine Grenzen. Er schöpft bei seinen Interpretationen aus seiner Leidenschaft für Geschichte, Kultur und Volksmusik und setzt sich für die Musik unserer Zeit ebenso begeistert ein wie für die der Vergangenheit. Luke ist als Solist in der Wigmore Hall, auf Schloss Windsor, im Kennedy Center, im Herkulessaal, in der Philharmonie Berlin, im BOZAR und vielen anderen aufgetreten. Er hat als Solist mit zahlreichen renommierten Orchestern zusammengearbeitet, zuletzt mit dem Sinfonieorchester Basel, dem Belgischen Nationalorchester und dem Königlichen Kammerorchester der Wallonie, und arbeitete eng mit bedeutenden Dirigenten wie Leonard Slatkin, Pascal Vierrot, Nikolaj Znaider, Hugh Wolff, Cristian Macelaru und Jean-Jacques Kantorow zusammen. Als Preisträger des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs hat Luke bei vielen der renommiertesten Violinwettbewerbe der Welt Preise gewonnen. Er gewann die Bronzemedaille, den Bach-Preis und den Preis für die Mozart-Sonate beim 10th Quadrennial International Violin Competition of Indianapolis und den ersten Preis beim ISANGYUN-Wettbewerb. Weitere wichtige Preise erhielt er bei den Wettbewerben Nielsen, Wieniawski, Michael Hill und Paganini.

Rainer Crosett

Cello

Der amerikanische Cellist Rainer Crosett tritt in den USA und in Europa als Solist und Kammermusiker auf. Als Empfänger des Pierre Fournier Award 2018 gab er sein Debüt mit dem Philharmonia Orchestra London in der Wigmore Hall. Als passionierter Kammermusiker gibt er Konzerte bei Festivals wie Yellow Barn, dem Perlman Music Program, Prussia Cove, dem Trondheim Kammermusikkfestival und Music@Menlo. In den letzten Jahren spielte er mit renommierten Musiker*innen wie Robert Levin, Laurence Lesser, Donald Weilerstein, Cho-Liang Lin, den Neuen Vocalsolisten Stuttgart und Kim Kashkashian. Seit 2014 ist er künstlerischer Leiter des Project LENS, einem in Boston (USA) gegründeten interdisziplinären Ensemble. Er ist aktuell Vorstand des Tonhain Kollektivs in Berlin. Crosett absolvierte seinen Bachelor in Philosophie am Harvard University College und schloss sein Studium an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Jens Peter Maintz ab.

Benjamin Lai

Cello

Der taiwanesisch-amerikanische Cellist Benjamin Lai wurde in Kalifornien geboren und erhielt im Alter von vier Jahren seinen ersten Cello-Unterricht von Michail Gelfandbein, einem ehemaligen Schüler von Mstislav Rostropowitsch. Seine Kindheit verbrachte er in verschiedenen Metropolen überall auf der Welt: New York, Peking, München und Paris. Im Alter von 14 Jahren zog er alleine nach Berlin, wo er als Jungstudent in die Klasse von Prof. Jens Peter Maintz aufgenommen wurde. Nach dem Abitur studierte Benjamin Lai bei Prof. Heinrich Schiff in Wien, bei Prof. Julian Steckel in München und bei Prof. Troels Svane in Lübeck. Seit April 2024 unterrichtet Benjamin als Lehrbeauftragter für Violoncello an der Musikhochschule Lübeck.

Paul Handschke

Cello

Paul Handschke wurde 1993 in München geboren. Im Alter von fünf Jahren bekam er seinen ersten Cellounterricht bei Stefan Bohn, später bei Michael Weiß und David Grigorian – zusätzlich hat er an Meisterkursen der bekanntesten Cellopädagogen, wie z.B. Wen-Sinn Yang, Wolfgang Emanuel Schmidt, Jens-Peter Maintz oder David Geringas teilgenommen. Mehrfache Preise beim Wettbewerb „Jugend Musiziert“ auf Bundesebene in den Kategorien „Violoncello solo“ und „Streichquartett“, Erste Preise bei Wettbewerben für Jugendkammerorchester und die Verleihung des Kulturförderpreises des Vereins der Pasinger Mariensäule e.V. folgten in der Zeit bis zum Studium. Im Jahr 2016 hat er sowohl den Förderpreis und ein Stipendium beim Oberstdorfer Musiksommer als auch den Studienpreis des renommierten Migros-Kulturprozent (CH) gewonnen – im darauffolgenden Jahr wurde er ausserdem durch die Verlängerung des Studienpreises mit der Aufnahme in die Konzertvermittlung bedacht. ​ In der Saison 2014/15 hatte er einen Zeitvertrag im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, 2015/16 war er als Praktikant im Tonhalle-Orchester Zürich tätig; ausserdem ist er unter anderem im Zürcher Kammerorchester und im Sinfonieorchester St. Gallen Zuzüger. ​ Von 2012 bis 2018 hat er bei Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste studiert. Seit 2018 macht er einen Master bei Prof. Maximilian Hornung an der Musikhochschule München. Im März 2018 hat er eine feste Stelle im Tonhalle-Orchester Zürich angetreten, ab Februar 2022 ist er dort als Solocellist tätig.

Nitzan Bartana

Violine

Nitzan Bartana, Gewinnerin internationaler Preise, ist weltweit als Solistin und Kammermusikerin tätig. Ihr Werdegang begann mit ihrem Solistendebüt im Alter von 10 Jahren. Seitdem trat sie mit renommierten Orchestern auf, wie dem Israel Philharmonic Orchestra, mit dem sie 2008 in der Carnegie Hall in New York konzertierte, dem Jerusalem Radio Symphony Orchestra, dem Kurpfälzischen Kammerorchester, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim und dem Philharmonic Orchestra Freiburg. ​ Als passionierte Kammermusikerin wurde Nitzan Bartana zu Festivals eingeladen, darunter Max-Reger-Tage, Kammermusikfest Kloster-Kamp, Schubertiade Tamba Festival Japan, Jerusalem International Chamber Music Festival, Orpheus Festival Wien, Musica Mundi Festival, Kfar Blum Festival, The St. Gallen und Eggenberger Schlosskonzerte Festivals Österreich. Sie konzertiert in Recitals und Kammermusik-Ensembles in Isreal, Europa, USA und Japan. Nitzan Bartana hat zahlreiche Auszeichnungen und Preise in Israel und im Ausland erhalten. Dazu gehören der 2. Preis beim Internationalen Violinwettbewerb Freiburg 2014 sowie der Sonderpreis für die beste Interpretation eines Mozart-Konzerts. Im Jahr 2015 gewann sie den 3. Preis und Beste Mozart-Interpretation beim Internationalen R. Lipizer Violinwettbewerb in Italien. Weitere Preise und Auszeichnungen erhielt sie beim Internationalen Marteau-Wettbewerb (2005), beim Internationalen Wieniawski-Wettbewerb in Lublin (2006), dem Lions Preis und dem Bärenreiter-Urtext-Preis 2014 beim Internationalen Bach-Violinwettbewerb in Leipzig. Seit 2018 ist Nitzan Bartana 2. Konzertmeisterin des Sinfonieorchesters Basel und Mitglied des renommierten West-Eastern Divan Orchesters unter der Leitung von Daniel Barenboim. Geboren 1989 in Jerusalem, begann sie im Alter von fünf Jahren ihren Violinunterricht bei ihrem Großvater. Später studierte sie bei Prof. Yair Kless an der Buchman-Mehta School of Music (Tel-Aviv University) und an der Kunstuniversität Graz, wo sie ihren Bachelor of Arts mit Auszeichnung abschloss. Ihren Master of Arts erlangte sie bei Prof. Rainer Kussmaul an der Musikhochschule Freiburg, gefolgt von einem Postgraduierten-Diplom bei Prof. Rainer Schmidt am Mozarteum Salzburg. ​ Nitzan Bartanas Instrument, eine wertvolle Violine, ist eine Leihgabe aus der Privatsammlung von Dr. Peter Hauber. Sie war Stipendiatin der «America-Israel Cultural Foundation».

Or Re'em

Piano

Gelobt von Cleveland Classical für sein «exquisites Spiel», ist Or Re'em Gewinner nationaler und internationaler Auszeichnungen aus Israel, Frankreich, Italien und den USA. Herr Re'em verfolgt eine vielseitige musikalische Karriere und präsentiert Repertoire von William Byrd und Girolamo Frescobaldi bis hin zu György Sándor Ligeti und Elliott Carter. Re'em wurde eingeladen, Solokonzerte an renommierten Veranstaltungsorten in Israel, Europa, Nordamerika und China zu geben, darunter das Tel Aviv Museum of Art, die Alice Tully Hall im Lincoln Center in New York, das Konzerthaus Berlin, die Salle Cortot in Paris und das Palau de la Musica in Barcelona. Herr Re'em hat sein Studium an der renommierten Juilliard School in New York sowie am Cleveland Institute of Music in Cleveland, Ohio, erfolgreich abgeschlossen. Die Orchesterengagements von Herrn Re'em umfassen Darbietungen von Konzerten von Mozart, Beethoven, Brahms, Chopin und Rachmaninow mit Orchestern wie dem Israel Symphony Orchestra, dem Israel Chamber Orchestra, dem Israel Radio Symphony, The Haifa Symphony, Belgrad Philharmonic und dem Torun Symphony Orchestra, Polen. Seine bevorstehenden Engagements beinhalten eine Aufführung von Beethovens 1. Klavierkonzert mit dem Israel Chamber Orchestra im kommenden November. Viele seiner Auftritte wurden live auf dem nationalen israelischen Radiosender "Voice of Music" sowie auf Fernseh- und Radiosendern in Deutschland, Serbien, Spanien und China übertragen. Herr Re'em setzt seine erfolgreiche Solokarriere fort. Sein kommendes Rezitalprogramm konzentriert sich auf Werke von Frederic Chopin. Re'ems Repertoire umfasst enzyklopädische Zyklen wie Chopins Etüden und Präludien sowie Bachs Wohltemperiertes Klavier, das er in Israel und den USA aufgeführt hat. Er trat beim Eröffnungskonzert des Beethoven-Festivals in Rolandseck-Remagen, Deutschland, sowie beim CLAMO Music Festival in Murcia, Spanien, auf. Als engagierter Kammermusiker ist Re'em regelmässig an Kollaborationen mit anderen Musikern beteiligt. Zwischen 2016 und 2019 fungierte er als Gründer und künstlerischer Leiter des internationalen Musikfestivals «Music in the Circle» in Cleveland, Ohio. Derzeit ist Herr Re'em künstlerischer Leiter der Zürcher Kammermusikgesellschaft. Er trat mit dem Talich String Quartet beim «Musica Mundi» Kammermusikfestival in Brüssel, Belgien, beim «Voice of Music» Festival in der Oberen Galiläa, Israel, und beim Eröffnungskonzert der Israelischen Schubertiade in Tel Aviv auf. Re'em hat sein Studium an der renommierten Juilliard School in New York sowie am Cleveland Institute of Music erfolgreich abgeschlossen. Zu seinen Lehrern zählen Prof. Matti Raekallio, Prof. Arie Vardi, Prof. Tomer Lev, Frau Hanna Shalgi, Frau Kathryn Brown und Frau Irina Andrievsky. Er hat an Meisterkursen mit Dmitry Bashkirov, Sergei Babayan, Murray Perahia, Yoheved Kaplinski, Joseph Kalichstein, Emanuel Krasovsky, Christopher Elton und Richard Goode teilgenommen und erhielt leistungsorientierte Stipendien der «America-Israel Cultural Foundation».

Dominic Chamot

Piano

Der Pianist Dominic Chamot wurde 1995 in Köln geboren. Preisgekrönt und vom Publikum gefeiert, ist seine rege und höchst facettenreiche Aktivität als Solist und Kammermusiker längst kein Geheimtipp mehr. Trotz seines jungen Alters gewann er bereits mehr als zwei Dutzend Preise und Auszeichnungen und gehört damit zu den erfolgreichsten Pianisten seiner Generation. Zuletzt erregte Chamot im Jahr 2019 mit zwei ersten Preisen und einem zweiten Preis bei internationalen Klavierwettbewerben in Deutschland, Italien und Spanien europaweites Aufsehen. Daraufhin folgte 2020 sein kurzfristiges Einspringen für Hélène Grimaud, was die Presse zu Lobpreisungen veranlasste und ihn ins internationale Rampenlicht beförderte. Seitdem ist er regelmässig auf den grossen Bühnen der Welt zu hören. Doch bereits als Jugendlicher machte er eine Karriere als „Nachwuchs-Talent“: Im Alter von nur 12 Jahren wurde er im Pre-College-Cologne der HfMT Köln in die Klasse von Prof. Sheila Arnold aufgenommen, die ihm entscheidende musikalische Impulse gab. Schon bald folgten internationale Preise in Berlin, Zwickau, Enschede, Weimar, Köln etc. und Konzerte in Sälen wie der Berliner und Kölner Philharmonie, dem Wiener Musikverein und weiteren. Chamot entschied sich jedoch dafür, sich zunächst dem Trubel des Konzertierens zu entziehen um beim berühmten Pädagogen Claudio Martinez-Mehner in Basel zu studieren und dort sein Spiel zu verfeinern. Sein Bachelor- sowie sein Masterstudium (Specialised Performance – Solist) schloss er jeweils mit Höchstnote und Auszeichnung ab. In dieser Zeit entwickelte sich sein Ruf als vielseitiger Künstler, welcher ihn zu stets wachsenden Engagements auf verschiedensten Gebieten führte. So spielte er zuletzt 2018 gleich mehrmals in der Berliner Philharmonie, konnte einige der exklusivsten Stipendien der Schweiz gewinnen und wurde vom WDR Sinfonieorchester eingeladen als Solist in der Kölner Philharmonie aufzutreten. Nach diesen Erfolgen folgten gleich weitere Einladungen von Orchestern deutschlandweit. In New York begeisterte er mit seinem Auftritt in der Steinway Hall im Rahmen des „Classical Bridge Festival“. Auch als Kammermusiker und Begleiter ist er viel gefragt: Er wird regelmässig zu Kammermusikfestivals eingeladen, arbeitete während seiner Studienzeit für das Theater Basel als Korrepetitor und wurde sogar für zwei Produktionen als musizierender Schauspieler eingesetzt. Dominic Chamot war in den Jahren 2011 bis 2014 Stipendiat der „Jürgen Ponto-Stiftung“ und der „Deutschen Stiftung Musikleben". Momentan erhält er der Studienpreis des Migros-Kulturprozent und 2020 wurde er für das Stipendium der Lieven Piano Foundation ausgewählt. Pianist und Kritiker Hannes Sonntag beschreibt ihn so: Dominic Chamot erschafft jenes nachhaltige emotionale Erlebnis, um dessentwillen allein wir letztlich Musik machen oder hören! Auszeichnungen (in chronologischer Reihenfolge): "57. Steinway-Klavierspielwettbewerb", Berlin 2010 - 1. Preis - Publikumspreis - Preis der "Deutschen Chopin Gesellschaft e.V." Schumann-Wettbewerb für Junge Pianisten, Zwickau 2010 - 1. Preis "International Piano Competition for Young Musicians 2010", Enschede (NL) - 2. Preis - Publikumspreis "3. Internationaler Franz-Liszt Wettbewerb für junge Pianisten 2011", Weimar - 3. Preis - Sonderpreis für die Interpretation eines Werkes des 20. Jahrhunderts. 48. Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ in Neubrandenburg/Neustrelitz 2011 In der Wertung Klavier-Solo: - 1. Preis - Sonderpreis „Diethard-Wucher-Preis“ - Sonderpreis „Deutsche Stiftung Musikleben“ In der Wertung Neue Musik (Ensemble): - 1. Preis - Sonderpreis „Deutsche Stiftung Musikleben“ Eurovision Young Musicians 2012, Wien - Finalist Karlrobert-Kreiten-Wettbewerb 2013, Köln - 2. Preis Lions Jugend-Musikpreis 2013, Köln - 2. Preis Steinway-Förderpreis 2013, Düsseldorf - 2. Preis Duo-Wettbewerb der August-Pickhardt Stiftung 2014, Basel - 3. Preis (Mit Zofia Neugebauer, Flöte) Studienpreis Musik des Migros-Kulturprozent 2017, Zürich - Preisträger Jmanuel und Evamaria Schenk Stiftung 2018, Zofingen - Preisträger Studienpreis Musik des Migros-Kulturprozent 2018, Zürich - Preisträger Stiftung für junge Musiktalente Meggen 2018 - Preisträger Kiefer Hablitzel / Göhner Musikpreis 2019, Bern - Preisträger (Prix Collard) Euregio Piano Award 2019, Geilenkirchen - 1. Preis - Pressepreis - Publikumspreis Brescia Classica International Competition 2019, Brescia 2. Preis Internationaler Klavierwettbewerb „Spanische Komponisten“ 2019, Madrid 1. Preis Orpheus Competition 2020, Winterthur - Preisträger (Mit Trio 99)
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