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Kammermusik
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KOMMENDE KONZERTE

Sommerkonzert

Carl Maria von Weber – Johannes Brahms

PROGRAMM

Carl Maria von Weber

Klarinettenquintett in B-Dur, Op. 34
 

Johannes Brahms

Klarinettenquintett in b-Moll, Op. 115

Im Mittelpunkt dieses Sommerkonzerts steht die Klarinette, die ihre Virtuosität in zwei Meisterwerken von eindrucksvollen Kontrasten präsentiert. Das Programm beginnt mit Carl Maria von Webers schillernder Brillanz und theatralischem, extravertiertem Charakter und gipfelt in Johannes Brahms’ spätem, reifem und zutiefst introspektivem Quintett.

Wir freuen uns darauf, Sie zum Saisonabschluss begrüssen zu dürfen!

Ticket

CHF 20/35/45
14. Juni | 17:00 Uhr

ZEIT & ORT

Sonntag, 14. Juni 2026

 

16:30 Uhr Einlass

17:00 Uhr Konzert

 

Kulturhaus Helferei

Kirchgasse 13

Zürich 8001

MUSIKER:INNEN

Alberto Colmune

Alberto Colmune

Alberto Culmone ist Soloklarinettist des Sinfonieorchesters Basel. Seine professionelle Laufbahn begann er bereits im Alter von 20 Jahren als Erster Klarinettist des Berner Symphonieorchesters. Als gefragter Gastmusiker wird er regelmässig als Soloklarinettist von renommierten Orchestern eingeladen, darunter die Orquesta Sinfónica de Madrid, die Festival Strings Lucerne sowie das Tonhalle-Orchester Zürich. Diese Engagements führten ihn in einige der bedeutendsten Konzertsäle weltweit, wie die Suntory Hall in Tokio, das Seoul Arts Center, den Musikverein Wien, das Rudolfinum Prag, das KKL Luzern und das Teatro Real in Madrid. Parallel zu seiner Orchesterkarriere wurde er im Alter von 25 Jahren zum Dozenten für Orchesterstudien an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) berufen und gehört damit zu den jüngsten Musikern, die eine solche Position innehatten. Ein zentraler Bestandteil seiner künstlerischen Tätigkeit ist die Pädagogik. Seine Unterrichtstätigkeit umfasst alle Ausbildungsstufen – von der grundlegenden Ausbildung bis hin zur gezielten Vorbereitung auf eine professionelle Orchesterlaufbahn. Neben seiner Tätigkeit an der ZHdK wird er regelmässig von internationalen Institutionen und Festivals innerhalb und ausserhalb der Schweiz eingeladen, Meisterkurse zu geben und junge Musiker zu begleiten. Geboren in Palermo, begann Culmone seine musikalische Ausbildung früh unter der Anleitung seines Vaters. Er absolvierte sein Studium am Konservatorium in Palermo, wo er den Master in Klarinette mit Auszeichnung (cum laude) und besonderer Erwähnung abschloss. Seine künstlerische Entwicklung wurde zudem durch die Teilnahme an internationalen Akademien wie Ticino Musica, Musica Riva Festival und der Académie Musicale de Villecroze geprägt. Neben seiner Orchester- und Lehrtätigkeit ist Culmone auch als Solist und Kammermusiker aktiv. Er gewann über 20 internationale Wettbewerbe in ganz Europa, was zu zahlreichen Engagements als Solist mit Orchestern sowie in verschiedenen kammermusikalischen Formationen führte.
Vincent Brunel

Vincent Brunel

Vincent Brunel ist Mitglied des Sinfonieorchesters Basel. Seine vielfältige künstlerische Tätigkeit umfasst eine breite Palette von Musikstilen. Seine Ausbildung hat er bei Gyula Stuller am Konservatorium Lausanne abgeschlossen, und er wurde von Pavel Vernikov und Gabor Takacs unterrichtet. Weiterhin hat er unter Dirigenten wie Simon Rattle, Colin Davis und Herbert Blomstedt gespielt. Im Jahr 2011 erhielt er die Unterstützung der Nicati de Luze Stiftung. Als leidenschaftlicher Kammermusiker gründete er 2009 das Trio Nuori, mit dem er regelmässig auftritt und zwei von Kritikern gelobte CDs beim Label Ligia aufgenommen hat – Castillon im Jahr 2013 und Renié im Jahr 2018. Inspiriert von Persönlichkeiten wie Ivry Gitlis und Gilles Apap wandte er sich schon früh der traditionellen Musik, dem Jazz und der Improvisation zu und teilte seine Musik mit Künstlern aus aller Welt. Unterwegs in der Bal Folk Szene und bei irischen Sessions erweitert er gerne sein musikalisches Können, und er lernte bei Mukesh Jadav und Nicolas Delaigue auch die indische Musik kennen, sowie die Mandinka-Musik während seiner Aufenthalte in Mali und Burkina Faso. Neben seiner Tätigkeit als klassischer Musiker tritt er an der Seite von Musikern aus verschiedenen Bereichen auf, wie Jérémy Bruyère, Gilles Apap, Alexandra Bellon, Michael Zisman, Josep-Oriol Miro, Luca Fiorini, Sarah Chaksad, Quirill, Zoë Conway und Adama Koeta. Er ist seit 2022 mitglied des jazz ensemble Kaleidoscope String Quartet. In der Folkszene tritt er europaweit mit den Gruppen La Bonne Soupe!, Quirill und Vince und dem Duo Brunel + Miró auf – mit dem er 2024 das Album Premier Soleil aufnahm. Neugierig und offen für andere künstlerische Welten, arbeitet er mit den Tänzern des Ballett Basel zusammen und nahm an den Produktionen Robin Hood und Peer Gynt teil, wobei er unter der Leitung des Choreografen Johan Ingmer auf der Bühne Violine, Viola und Hardanger Fidel (traditionelle norwegische Violine) spielte. Er wird regelmässig eingeladen, mit der Geneva Camerata aufzutreten und nimmt an den Tourneen der Shows Revolta und Dance of the sun teil, die auswendig gespielt und choreografiert sind. Im Jahr 2021 nahm er mit der Cellistin Aude Pivôt die Filmmusik für Gaïa auf, eine Ausstellung des bildenden Künstlers Julien Salaud im Musée Mandet in Riom. Seit 2021 unterrichtet er irische Musik an der Musik Akademie Basel. Er wird regelmäßig eingeladen, Meisterkurse zu geben, bei denen er Brücken zwischen klassischer und traditioneller Musik schlägt und den Schülern Chop-Technik und Improvisation beibringt. Seit 2025 tritt er in der Schweiz mit dem Verein Kultur am Bettrand auf, der Menschen, die nicht in Konzertsäle gehen können, einen Zugang zur Kultur bietet. Er spielt eine Violine von Patrick Robin sowie ein Quinton mit sympathischen Saiten von Timothée Jean.
Christopher Jepson

Christopher Jepson

Nachdem er sein Studium an der renommierten Hochschule für Musik „Hanns Eisler" in Berlin abgeschlossen hatte, verbrachte Christopher zwei Jahre im Violoncello-Register des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin. Anschliessend übernahm er die Stelle des 2. Solo-Cellos im Sinfonieorchester Basel, und seit 2011 ist er 1. Solo-Cello des Gstaad Menuhin Festival Orchestra. Er wird regelmässig als Gast-Solocellist von Orchestern weltweit eingeladen, und im Sommer 2024 spielte er die Rokoko-Variationen als Solist beim Gstaad Menuhin Festival. Kammermusik ist eine der grössten Leidenschaften von Christopher. Er gibt regelmäßig Duo-Rezitale mit Klavier und war sieben Jahre lang Cellist des Amar Streichquartetts Schweiz. Er wird regelmässig zu Kammermusikfestivals eingeladen, wo er mit zahlreichen international renommierten Künstlern zusammenarbeitet. Zuletzt trat er sowohl als Solist als auch als Kammermusiker beim Festival Klassiek in Zeeland auf. Als Pädagoge wird Christopher als Cello-Professor beim British Isles Music Festival in England eingeladen, wo er auch dem Vorstand angehört. Neben seinem Privatunterricht hat er Meisterkurse an der China Conservatory of Music in Peking und der Universidad de Santiago in Chile gegeben und wurde zudem eingeladen, das Asian Youth Orchestra zu betreuen. Christopher ist Gründer und Leiter von Rhein Klassik, einer Initiative, die während der COVID-Pandemie ins Leben gerufen wurde, um freischaffende und aufstrebende Musikerinnen und Musiker in der Schweiz zu unterstützen – insbesondere jene in finanziellen Schwierigkeiten – indem Auftrittsmöglichkeiten geschaffen und eine lebendige musikalische Gemeinschaft gefördert werden.
Friederike Starkloff

Friederike Starkloff

Friederike Starkloff zählt zu den herausragendsten Geigerinnen ihrer Generation, bekannt für ihr tiefgründiges und facettenreiches Spiel. Geboren 1990 in Chemnitz, begann sie im Alter von fünf Jahren ihre Ausbildung bei Wolfgang Marschner und Ariane Mathäus an der Pflüger-Stiftung in Freiburg. Später studierte sie bei Rainer Kussmaul in Freiburg sowie bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, wo sie von 2017 bis 2022 als deren Assistentin tätig war. Im Laufe ihrer Karriere konnte Friederike Starkloff zahlreiche Erfolge bei renommierten internationalen Wettbewerben verzeichnen. So erhielt sie 2009 den zweiten Preis beim 7. Internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart in Augsburg, was den Weg für ihre Debüt-CD mit José Gallardo und Mozarts Violinsonaten ebnete. Weitere bedeutende Auszeichnungen folgten: der dritte Preis beim VII. Internationalen Johann-Sebastian-Bach Wettbewerb in Leipzig (2010), der dritte Preis beim Long-Thibaud-Crespin Wettbewerb in Paris (2014) sowie der dritte Preis beim Jean Sibelius Wettbewerb in Helsinki (2015). Zweitausendsiebzehn nahm sie gemeinsam mit der Geigerin Myvanwy Ella Penny eine CD mit Geigen-Duos von Eugène Ysaÿe und Wolfgang Marschner auf. Mit 24 Jahren wurde sie die jüngste Konzertmeisterin eines deutschen Rundfunkorchesters, als sie diese Position bei der NDR Radiophilharmonie Hannover übernahm. Seit der Saison 2023/24 setzt sie ihre Laufbahn als erste Konzertmeisterin des Sinfonieorchesters Basel fort. Neben ihren Orchesterverpflichtungen tritt sie regelmäßig als Solistin auf und ist eine gefragte Kammermusikerin, die mit Künstlern wie Markus Becker, Jan Vogler, Leonid Gorokhov, Daniel Schnyder und Gerrit Zitterbart auftritt. Ihre neueste CD, 2023 bei Genuin Classics veröffentlicht, mit Sonaten von Schulhoff, Janáček, Debussy und Antheil, wurde von der Fachpresse hoch gelobt. Seit Oktober 2024 leitet Friederike Starkloff als Professorin für Violine eine eigene Klasse an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Ab September 2026 wechselt sie in gleicher Funktion an die HSLU Luzern Musik. Sie spielt eine Geige von Meike Finckh aus dem Jahr 2021, sowie eine Geige von Julia Maria Pasch aus dem Jahr 2025.
Olivier Carillier

Olivier Carillier

Olivier Carillier wurde 1994 in Frankreich geboren und begann im Alter von fünf Jahren mit dem Violinstudium in Toulouse. Ab 2012 studierte er an der Hochschule für Musik in Basel, wo er 2017 seinen Master in Violine bei Raphaël Oleg und 2020 seinen Master in Viola bei Silvia Simionescu erwarb. 2021 war er stellvertretender Solo-Bratschist des Sinfonieorchesters St.Gallen und seit 2022 ist er Solo-Bratschist des Sinfonieorchesters Basel. Er wird regelmässig als Solobratschist vom Tonhalle-Orchester Zürich und vom Orchestre National du Capitole de Toulouse eingeladen. Ausserdem tritt er als Solist in Begleitung von Orchestern wie dem Collegium Basel oder dem Orchestre de la Ville de Delémont auf. Olivier ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe für Solo und Kammermusik in Frankreich, Italien, Ungarn, Polen, und der Schweiz. 2019 gewann er den 1. Preis des Wettbewerbs der „Marianne und Curt Dienemann Stiftung “ (Luzern) und zwei mal war er Preisträger des "Rahn Kulturfonds" (Zürich, 2019 und 2020). Er spielt bei verschiedenen Festivals, insbesondere beim Mizmorim Festival (Basel) von 2019 bis 2021 und beim Gstaad Menuhin Festival, an dem er seit 2022 regelmässig teilnimmt. Er arbeitet zusammen mit namhaften Künstlern wie dem Gringolts Quartett und dem Doric Quartet. 2019 wurde er von Letzterem zum Festival Mendelssohn in Mull (Schottland) eingeladen.

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